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* * * * * * * * * * * * * In der letzten Woche der aktuellen Ausstellung möchten wir auf zwei abschließende Programmpunkte hinweisen.
Am Mittwoch, 22. April, findet in der Installation Shelter of Hope (Esperanto Klassenzimmer) von ex-artists' collective (Tamás Kaszás & Anikó Loránt) ein der Sprache Esperanto gewidmeter Abend statt. Zu Gast ist Dr. Heinz-Paul Kovacic von der Esperanto Gesellschaft Steiermark. Er wird uns einige Informationen zur Sprache Esperanto vermitteln und möglicherweise auch den einen oder anderen Begriff beibringen.
Untermalt wird der Abend von einer Musikperformance des Duos Nikola Vuković und Lluís Martínez, die einen eigenen Stuhl in das an sich schon spezielle Klassenzimmer mitbringen und dann Bezug auf die Esperanto-Hymne nehmen werden. Das Publikum wird Zeuge, wie zwei Freunde mithilfe von Klängen und Fantasie eine Geheimsprache erschaffen. Dabei erkunden sie alternative Formen des Spiels und des Verstehens und schaffen dabei Klangräume der Verbundenheit und vielleicht auch des Scheiterns.
Die Installation hat die Form eines improvisierten Klassenzimmers, sie verweist auf die Bedeutung des Namens der Sprache Esperanto – „Hoffende/r“. Die Tafeln und Tische enthalten eine Esperanto-Lektion, deren Beispielsätze sich mit Globalisierung, ökologischer Krise, anarchistischer und grüner Politik sowie dem Wesen der Utopie befassen.
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. *
* * * * * * * * * * * * * Im Rahmen der Ausstellung IM RAD DER EMOTIONEN
Beteiligte Künstler:innen: Róza El-Hassan • ex-artists’ collective (Tamás Kaszás & Anikó Loránt) • Oleksandr Halishchuk •
The Hologram • Jana Kapelová • Eva Koťátková •
Mouries Collective • Katarína Poliačiková
Kuratiert von:
Judit Angel, Eliška Mazalanová,
Margarethe Makovec, Anton Lederer *
* * * * * * * * * * * * * Die Ausstellung rückt Emotionen im Spannungsfeld
gegenwärtiger multipler Krisen und eines zunehmend
polarisierten politischen Klimas in den Vordergrund.
Und das angesichts einer Situation, in der systematische
Auslaugung, politische Manipulation und erzwungene
Selbstbeschränkung mit dem Grundbedürfnis nach
Erfüllung, Glück und Hoffnung kollidieren.
Die gezeigten Kunstwerke reflektieren die Formung
emotionaler Reife durch Erziehung, Bildung und soziale
Normen. Sie zeigen auf, wie mit Ängsten umgegangen,
Empathie gefördert, Verlust überwunden und feindseligen
Kräften widerstanden werden kann. Zudem verdeutlichen
sie die Dringlichkeit kollektiver Heilung, gegenseitiger
Fürsorge und gestärkter Hoffnung in unsicheren Zeiten
– und erkennen die leise Resilienz an, kleine alltägliche
Gesten, die an den Bruchlinien des Systems
deutlich werden.
Ausstellungsdauer:
30.1.–26.04.2026
Öffnungszeiten:
MON–FRI 10:00–18:00, SAT 12:00–16:00
An Sonn- und Feiertagen geschlossen
Dialogführungen durch die Ausstellung für Schulklassen
und andere Gruppen nach Voranmeldung:
rotor@mur.at, 0316/ 688306
Freier Eintritt! *
* * * * * * * * * * * * * In Kooperation mit tranzit.sk, Bratislava.
Die ERSTE Stiftung ist Hauptpartner von tranzit.