ÜBUNGEN
in Kunst und Nachbarschaft
11. - 25. September 2021


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Lendplatz
11.9. ILA + Eliana Otta + Lendplatzmarkt, 8:00 - 13:00
FRIEDE, FREUDE, EIERKUCHEN
Kommunikation, Kunst, das Miteinander - und Palatschinken!

24.9. Nayari Castillo + Frauenservice Graz, 9:00 - 11:00

Metahofspitz
15.9. Nicole Pruckermayr + Jugendstreetwork Graz, 16:00 - 18:00
BAUMBAU – BÄUMESTELLEN
Modellhaft wachsen Bäume – wo in der Stadt sollten sie stehen?

17.9. Matthias Jäger + GUKUBI, 20:00 - 22:00
SCHULE DES WINKERS
Garagenabgang, Arecibo, Winkeralphabet – eine Projektion

Orpheum
16.9. Katcha Bilek + YAP - Young Active People
VERSCHOBEN auf Oktober!

23.9. Christina Lederhaas + RosaLilaPantherInnen, 18:00 - 21:00

Marienplatz
22 .9. Severin Hirsch + KAMBUKE /
Caritas der Diözese
Graz-Seckau

23.9. Johanna Hierzegger + DANAIDA

Platz der Begegnung
25 .9. Daniela Brasil und Freund*innen + Mama Lee Afro Salon
+ Grieskram

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DIE SCHULE DES WIR ist der Beitrag von < rotor > zum verlängerten Grazer Kulturjahr 2020. In den Räumlichkeiten von
< rotor > und an fünf Plätzen in der Nachbarschaft des Annenvietels wird die Bildung eines kollektiven Subjekts hinterfragt und zugleich unterstützt. Konvivialität ist dabei ein für das Zusammenleben zentral eingesetzter Begriff.

Während 14 Tagen im September finden an den fünf Orten in der Nachbarschaft, rund um die in partizipativer Praxis gestalteten "Inseln der Konvivialität", eine Serie von "Übungen in Kunst und Nachbarschaft" statt. Dazu wurden Künstler*innen eingeladen, für den jeweiligen Ort eine Übung zu überlegen, die sich ausgehend von künstlerischen Praktiken an Nachbar*innen und Passant*innen richtet. Zumeist finden diese Übungen in Zusammenarbeit mit Organisation von vor Ort statt: Frauenservice Graz, DANAIDA, KAMBUKE / Caritas der Diözese Graz Seckau, YAP - Young Active People, RosaLila PantherInnen, etc.

Die Übungen finden zu verschiedenen Tageszeiten statt und können den Charakter von Workshops, Performances oder Interventionen haben. Der überwiegende Teil sind öffentliche Veranstaltungen, bei der Publikum willkommen ist - und auch eingeladen ist aktiv mitzumachen. Ein paar wenige Übungen sind geschlossene Veranstaltungen, die gemeinsam mit vulnerablen Gruppen abgehalten werden.

DIE SCHULE DES WIR baut strukturell auf der Teilhabe von Menschen an künstlerischen Prozessen auf. Durch die Involvierung in die künstlerische Produktion bzw. durch eigene kreative Tätigkeiten im Rahmen der einzelnen Projekte entsteht eine Relation zum Kunstwerk bzw. zum verarbeiteten Thema sowie zur Örtlichkeit des Geschehens. Diese Relation fällt anders aus, wenn sich jemand als bloße Betrachter*in einem Kunstwerk nähert.

Die Vermittlung der Kunstwerke, sowohl im Ausstellungsraum als auch im öffentlichen Raum setzt ebenfalls auf sogenannte Übungen. Diese, von den Künstler*innen gemeinsam mit dem Team von < rotor > entwickelten Übungen sind Anleitungen für eigene Handlungen der Besucher*innen. Vor Ort, angesichts des Kunstwerks, sind meist unmittelbare Einschreibungen möglich. Im bereitliegenden Übungsheft können Aufzeichnungen gemacht und Erinnerungen festgehalten werden.


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DIE SCHULE DES WIR ist ein Projekt von < rotor > Zentrum für zeitgenössische Kunst im Rahmen von:



Die ÜBUNGEN in Kunst und Nachbarschaft werden ermöglicht durch das Programm Frischluft - Kunst im Freien des BMKÖS.




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