Abb.: RESANITA, aus der Serie “Barbara“, 2017.


>>    LEAVE IT IN THE GROUND

Eröffnung der Ausstellung:
am Mittwoch, 25. Oktober 2017 um 18:00 Uhr
im Ústí nad Labem House of Arts


Fotos von der Eröffnung

Audioguide / Interview

Beteiligte KünstlerInnen:
Marlene Hausegger, HeHe, Markus Jeschaunig, Zdena Kolečková, Folke Köbberling, Richard Loskot & Mjölk, Polonca Lovšin,
Cecylia Malik & Polish Mothers on Tree Stumps, RESANITA,
Oliver Ressler, Michaela Thelenová, Martin Zet

Eröffnungsrede:
Margarethe Makovec & Anton Lederer,
Anna Gümplová (Wir sind die Grenzwerte)


Ort: Ústí nad Labem House of Arts
Klíšská 1101/129a, Ústí nad Labem,
Tschechische Republik

Ausstellungsdauer: 26.10.–8.12.2017

Öffnungszeiten: DI–SA 10:00–18:00


Freier Eintritt!


“Leave fossil fuels in the ground and learn to live without them“ is a simple principle that can guide us out of the current maze where we keep making the climate crisis worse and worse.
leave-it-in-the-ground.org

Im Kanon der Stimmen, die sich kritisch mit den Entwicklungen in der Energiepolitik und der damit aufs engste verbundenen kapitalistisch ausgerichteten Wirtschaft befassen, sind auch die Stimmen zahlreicher Künstlerinnen und Künstler zu vernehmen. Sie thematisieren direkt oder mittelbar die “Bewirtschaftung” der Erde, den Klimawandel und die sozialen und politischen Auswirkungen. Einige davon präsentieren in der Ausstellung “Leave it in the ground” aktuelle Arbeiten. Die Beiträge stammen zu je einem Drittel von KünstlerInnen, die in der Tschechischen Republik leben und arbeiten, in Österreich bzw. in verschiedenen Ländern Europas.

Es finden sich Arbeiten, die sich mit der unmittelbaren Umgebung, mit der Region Ústí nad Labem auseinandersetzen, mit ökologischen Fragen, mit Verkehr, Luftverschmutzung und den Einflüssen auf Flora und Fauna. Einige Kunstwerke eröffnen kritische Perspektiven auf die Zeitgeschichte der Region, auf die einschneidenden politischen Umbrüche im 20. Jahrhundert, auf die einhergehenden wirtschaftspolitischen Entscheidungen und Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung. Wieder andere Beiträge richten den Blick in die Zukunft, stellen eine radikal andere Haltung in Bezug auf Umwelt und Nachhaltigkeit in den Raum und drängen die Frage in den Vordergrund: Wo wird uns verantwortungsloses Handeln noch hinführen?

Nicht zuletzt aus jenen Beiträgen, die von Phänomenen an anderen Orten der Welt ausgehen, oder eine Verbindung von Ústí nad Labem zu anderen Orte herstellen wird einmal mehr deutlich, dass es sich nicht um ein lokales begrenzbares Problemfeld handelt, sondern um eine globale Dimension.

Die KünstlerInnen greifen in ihrem Umgang mit dem Themenfeld auf unterschiedliche Strategien und künstlerische Techniken zurück. Die Bandbreite reicht von analytischen Zugänge über aktivistische Praktiken bis hin zu visionären Zukunftsentwürfen. Das Feld der Darstellungstechniken umfasst Fotografie, Video, Collage, Objekt, interaktive Installation und Performance.


Für weitere Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm: www.duul.cz/en



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